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Allgemeines zum Gartenbonsai

Freitag, 31. Dezember 2010
Der Gartenbonsai ist ein Formgehölz und stammt vorrangig aus den asiatischen Ländern. Bonsai wird auch als Gartenkunst verstanden, mit der Sträucher und Bäume zu einer bestimmten Wuchsrichtung gezüchtet werden. Es soll eine Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und des Menschen hergestellt werden. Durch seine besondere Form und die verschiedenen Möglichkeiten, ihn zu etwas besonderem zu machen, erfreut er sich auch in Europa sehr großer Beliebtheit.
Den klassischen Bonsai pflanzt man in flachen Schalen. Anders dagegen beim Gartenbonsai. Es sind winterharte Gewächse, die in das Erdreich gepflanzt werden. Sie können auch in große Kübel gepflanzt werden und somit auch als Zierde für die Terrasse dienen. Als Gartenbonsai können verschiedene Bäume dienen. Hier wären beispielsweise die Eibe oder der Wacholder zu nennen. Wichtig ist hierbei nur, dass das Gewächs ein immergrünes, winterhartes Gehölz ist. Durch die verschiedenen Techniken und Möglichkeiten einen Gartenbonsai zu beschneiden, ist jeder Bonsai ein Unikat.
Man kann sich beim Kauf zwischen verschiedenen Größen, Formen und Arten entscheiden und trifft somit bereits einen ersten Schritt in Richtung des eigenen Gartenbonsai.

Verschiedene Arten des Gartenbonsai (Kornelkirsche, Blaue Mädchen-Kiefer)

Eine Art des Gartenbonsai ist die Kornelkirsche. Die Kornelkirsche ist besitzt eine wundeschöne Blüte und die roten Früchte der Pflanze sind essbar. Ihre Blätter sind 5 bis 10 Zentimeter lang. Im Winter können sich ihre Blätter gelblich bis orange verfärben, es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Kordelkirsche bis in den Winter herrlich grün bleibt. Die Kordelkirsche bevorzugt einen sonnigen Standort. Um ein Unikat des Bonsai zu erhalten, sollte man die Kordelkirsche regelmäßig beschneiden. Hier empfiehlt es sich, dies nach der Blüte durchzuführen.
Doch es gibt auch noch andere Arten des Gartenbonsai.

Bei den Hobbygärtner auch sehr beliebt, ist die Blaue Mädchen-Kiefer. Die Blätter sind hier immergrün und nadelartig. Auch die Blaue Mädchen-Kiefer bevorzugt einen hellen Standort. Diese Art von Gartenbonsai wächst sehr langsam und winterhart. Man sollte darauf Acht geben, dass sie ständig bewässert wird, da sie empfindlich auf Trockenheit reagiert. Um sie zu beschneiden, sollte man die Zeit zwischen Mai und Juni wählen. Die Kiefer sollte nur einmal im Jahr beschnitten werden, um ein gutes Ergebnis zu erhalten.

Der Gartenbonsai – Traum vieler Hobbygärtner

Freitag, 31. Dezember 2010

Der Gartenbonsai – Traum vieler Hobbygärtner
Der Gartenbonsai ist mittlerweile auch in Deutschland auf dem Vormarsch und ziert immer mehr Gärten. Ursprünglich kommt der Gartenbonsai aus dem asiatischen Raum wie China und Japan. Er ist generell etwas größer als der gewöhnliche Bonsai. Im Gegensatz zum normalen Bonsai kann der Gartenbonsai direkt in den Garten gepflanzt werden. Er ist winterhart und kann zudem in großen Kübel verpflanzt neben Garten auch Terrasse und Balkon schmücken. Bei der Verpflanzung in den Garten eignen sich die Monate April bis September am besten. Beim Ansetzen in den Boden, sollte die Pflanze ausreichend angegossen werden und anschließend ab und an mit etwas Kompost oder Torferde gedüngt werden.
Beim richtigen Standort des Gartenbonsais sollte auch einiges beachtet werden, um dem geliebten Exemplar die bestmöglichen Voraussetzungen zum Gedeihen zu schaffen. So sollte der Boden am besten reich an durchlässigen Humus sein, um Staunässe zu vermeiden. Ein Platz in der Sonne ist zwar zu bevorzugen, jedoch fühlt sich der Gartenbonsai an halbschattigen Plätzen am wohlsten. Im Winter sollte der Bereich um den Stamm mit schützendem Laub abgedeckt werden. Dies schützt die Wurzeln vor dem schädlichen Frost. In den ersten beiden Monaten des Jahres, sollte der Bonsai einem Frühjahrsschnitt unterzogen werden. Während dem gesamten Jahr sollte zudem darauf geachtet werden, stets abgestorbene Ästchen vom Baum zu entfernen, damit das Laub bzw. die Nadeln des Bäumchens perfekt wachsen können. Beachtet man all diese Tipps und Tricks, so ist der Gartenbonsai mit Sicherheit eine wunderbare Verschönerung des Gartens.
Schon beim Kauf des Gartenbonsais kann dieser in unterschiedlicher Form erstanden werden. Zudem kann unter einer Vielzahl an Sorten ausgewählt werden.

Einige Sorten des Gartenbonsais
Das Pfaffenhütchen
Das Pfannenhütchen zeichnet sich vor allem durch seine sehr auffällig rote Blattfärbung im Herbst aus. Die Blätter selbst haben eine elliptische Form und weisen einen sehr feinen kerbsägigen Rand auf. Ansonsten ist diese Bonsaiart ein sommergrünes Gehölz mit gründer Rinde. Durch sehr schöne Korkleisten an den Ästen, besitzen diese einen vierkantigen Querschnitt. Diese Gartenbonsaiart ist zudem eher unempfindlichen gegen Wind und Frost. Vorsicht ist allerdings bei Kindern geboten, denn alle Teile dieses Bäumchens sind äußerst giftig!
Die Dreh-Kiefer
Die Dreh-Kiefer stammt wie der Name schon sagt aus der Gattung der Kiefern. Dieser stets grüne Baum hat seinen Namen aufgrund seiner Nadeln, die sich auf Ihrer gesamten Länge um etwa 360° drehen. Die Nadeln selbst werden bis zu 6 cm lang und der Baum gibt den Garten einen mediterranen Flair. Außer viel Licht ist diese Bonsaiart sehr anspruchslos im Bezug auf Boden- und Klimabegebenheiten.