Gehölze richtig pflanzen
Damit junge Gewächse auch irgendwann einmal das Erwachsenenalter erreichen, brauchen sie sehr viel Pflege und vor allem ein gutes Know-How seitens ihres Pflegers.
Ob der Setzling gedeiht oder nicht hängt oftmals schon vom Akt des Einpflanzens ab.
Damit sich aus der kleinen Pflanze einmal ein stattlicher Baum entwickelt, sind einige Faustregeln zu beachten. Zuerst einmal sollte das Gebiet rund um das Pflanzloch im Bereich von etwa einem Quadratmeter sorgfältig mit einer Harke oder einer speziellen Maschine umgegraben werden. Der Setzling wird auch dankbar für einige Liter Pflanzenerde sein, die dem natürlichen Erdreich untergemischt werden.
Das Pflanzloch an sich sollte so groß sein, dass sich die Pflanze einsetzen lässt, ohne dass Wurzeln verbiegen oder gar abgeknickt werden.
Was das Ballentuch anbelangt, so ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt. Keinesfalls darf man das Tuch vollständig entfernen, da der Wurzelballen sonst auseinander fallen würde. Es so fest zu lassen, wie es in der Baumschule geschnürt wurde, erschwert der Pflanze allerdings das Austreiben. Deshalb wird der Knoten nur leicht gelockert, so dass die Pflanze das Tuch irgendwann aus eigener Kraft abstoßen kann.
Nachdem der Setzling ins Pflanzloch gegeben wurde, wird das Füllmaterial aufgeschüttet und gut festgetreten. Nun folgt der wichtigste Schritt der Bepflanzung: das Wässern. Eine junge Pflanze muss immer ausreichend Wasser zur Verfügung haben. Wer sicher gehen will, kontrolliert den Feuchtigkeitsgrad der Erde also am besten jeden zweiten Tag, im Hochsommer natürlich entsprechend öfter.
Dasselbe gilt übrigens auch für Kübelpflanzen, die eine gute Bewässerung aus der Baumschule gewöhnt sind und daher entsprechend empfindlich auf Wassermangel reagieren.
Damit der gepflanzte Setzling auch in späteren Jahren noch prächtig gedeiht, sollte regelmäßig ein professioneller Pflanzenschnitt durchgeführt werden.